In Zusammenarbeit mit diversen Landesvertretungen, dem Goethe-Institut, der IDSB sowie den Europäischen Schulen in Brüssel begleiten wir Lesungen und Themenveranstaltungen mit entsprechenden Büchertischen. Hier unser Vorausblick auf die kommenden Veranstaltungen in den nächsten Wochen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns.
LESUNG & GESPRÄCH Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Sprachwissenschaftler und Buchautor im Gespräch mit Dr. Thomas Eckert Donnerstag, 8. Oktober 2026 Einlass um 18:30, Beginn der Veranstaltung um 19:00 Uhr. in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union, Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel.
Deutsche Sprache, schöne Sprache Die deutsche Sprache steht im Ruf, genau und logisch, aber auch schwerfällig, hart im Klang und sogar unschön zu sein. Bestsellerautor Roland Kaehlbrandt widmet sich keiner geringeren Aufgabe, als zu beweisen: Deutsch ist eine schöne Sprache! Denn sie lädt zu feinsten Nuancen ein; sie ist klangvoll, klar und anschaulich, kann aber auch anmutig und elegant sein, ja sogar voller Witz. Dieses Buch ist eine Schatztruhe an Sprachschönheiten, aufgespürt in Wörtern, Sätzen, Versen, Liedern, Reden, im Sprachwitz und in unseren Mundarten. Ein ästhetisches Lesevergnügen für alle Sprachliebhaber. ‚Um die deutsche Sprache zu lieben, muß man ihre Schönheit entdecken – Roland Kaehlbrandt öffnet uns dafür Augen und Ohren.‘ Martin Mosebach
150 Jahre Konrad Adenauer Was können wir von Adenauer für unser heutiges Europa lernen? Dienstag,13. Oktober 2026 | 18:30 Uhr (18:00 Einlass) Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union, Rue Montoyer 47, 1000 Brüssel Anlässlich des 150. Geburtstages von Konrad Adenauer wollen wir gemeinsam das Leben und Wirken des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland würdigen. Die Veranstaltung nimmt Adenauers politisches Vermächtnis in den Blick und fragt zugleich, welche Impulse seine Ideen für die Zukunft Europas heute noch geben können. Bereits vor seiner Kanzlerschaft betonte Adenauer bei einer Veranstaltung in seiner langjährigen Wirkungsstätte Köln: Ich bin Deutscher und bleibe Deutscher, aber ich war auch immer Europäer und habe als solcher gefühlt. Vor diesem Hintergrund verbindet die Veranstaltung eine historische Einordnung mit politikwissenschaftlichen und politischen Perspektiven und lädt dazu ein, Adenauers europäische Vision im Kontext aktueller Herausforderungen neu zu reflektieren.
Lesung von Lydia Mischkulnig aus „Beau Rivage: eine Rückkehr“
Mittwoch,14.Oktober 2026, 18.30h im Österreichischen Kulturforum (Österreich-Haus) Av. de Cortenbergh 4-10
Der Völkerrechtler Karl Ofracek kehrt von einem Einsatz aus Afghanistan nach Genf zurück. Die Ankunft gerät zur Heimsuchung. Ein kraftvoller, vielschichtiger Roman über die Suche nach dem eigenen Platz in einer brüchigen Welt. Hotel Beau Rivage, schönes Ufer: Hier landet Karl nach seiner Rückkehr und soll seinen Bericht für das Internationale Rote Kreuz ablegen. Er war ein Jahr lang in Afghanistan, hat Einsätze und abgeschobene Menschen betreut. Jetzt ist er selbst der Rückkehrer – und fühlt sich fremd. Seine Frau hat ihn nicht vom Flughafen abgeholt, seine minderjährige Tochter ist in Nöten und ein zwielichtiger Bekannter seines Vaters will ihn in dubiose Geschäfte verwickeln. Karl, der einst als Weltverbesserer loszog, ist mit einer Realität konfrontiert, in der das Gute keinen Platz zu haben scheint. Globale und private Zwänge vermengen sich. Was wäre ‚die beste aller Welten‘ für Karl? Lydia Mischkulnig erzählt von den leisen, unerhörten Momenten, in denen das Leben auseinanderbricht und sich neu formt. Ein kraftvoller, vielschichtiger, spannender Roman über Familie, Liebe und die Suche nach dem ‚eigenen‘ Platz in einer brüchigen Welt.
Lesung von Stephan Haas aus „Belgische Schatten“ Donnerstag,15. Oktober 2026, 19:00 Uhr (Einlass 18:30) in der Deutschen Botschaft Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 8-14, Rue Jacques de Lalaingstraat, 1040 Brüssel Abgründig, klug und voller überraschender Wendungen. Die Leiche einer Lokalpolitikerin wird in einem Wald bei Eupen gefunden. Für Ermittler Piet Donker deutet zunächst alles darauf hin, dass ein Konkurrent Vergeltung für den radikalen Kurs der Politikerin übte. Doch als ein zweites Mordopfer auftaucht, führt die Spur zu einer Jugendclique, der die beiden Toten vor vielen Jahren angehört haben. Eine junge Frau, die ebenfalls Mitglied war, ist damals spurlos verschwunden. Donker muss ergründen, was mit ihr geschehen ist, ehe sich der Täter das nächste Opfer sucht. Stephan Haas, 1984 im belgischen Eupen geboren, hat in Aachen Neuere Deutsche Literatur, Deutsche Philologie und Geschichte studiert. Danach begann er eine Lehrtätigkeit und schloss parallel ein weiteres Studium in Betriebswissenschaften in Lüttich ab. Heute ist er in einem großen Industrieunternehmen im Personalmanagement tätig. Stephan Haas lebt mit Frau und Kindern im deutschsprachigen Teil Belgiens.